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Behandlung von chronischen und akuten Schmerzen individuell planen

Mosbach | Aktuelle Behandlungsansätze bei akuten und chronischen Schmerzen stellten der Ärztliche Leiter der Neckar-Odenwald-Kliniken und Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker und der Leitende Oberarzt am Standort Buchen Dr. Gunther Hirsch in einem „Treffpunkt Medizin“-Vortrag in Mosbach vor.

Dabei betonten sie, dass Schmerz an sich ein Teil des menschlichen Lebens sei und eine zentrale Warnfunktion habe. „Schmerzen werden jedoch höchst subjektiv wahrgenommen. Wir wissen, dass vergleichbare Schmerzereignisse von verschiedenen Personen aufgrund ihrer Vorgeschichte, sozialen und kulturellen Prägungen unterschiedlich erlebt werden. Deshalb muss man jede Therapie individuell planen“, erklärte Dr. Genzwürker. Vor allem dürfe man den Schmerz nicht ignorieren oder mit frei verkäuflichen Medikamenten über einen längeren Zeitraum betäuben. Anhand typischer Krankheitsbilder wie chronischer Rücken- oder Nervenschmerzen, wie der Zoster-Neuralgie, zeigten die Schmerzexperten dann Therapieformen, beispielsweise eine Kombination aus Medikamenten mit aktiven Bewegungsansätzen, Physiotherapie, Entspannungstechniken auf.

Dr. Rüdiger Mahler informierte zu Vorsorge und Behandlung von Darmkrebs

Mosbach | „Darmkrebs ist vermeidbar“ war die zentrale Botschaft des Chefarztes der Klinik für Innere Medizin Dr. Rüdiger Mahler bei einem Vortrag am Standort Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken.

Gerade aufgrund der sehr guten Vorsorgemöglichkeiten freute sich Dr. Mahler über das große Interesse. „Ich werde nicht müde darauf hinzuweisen, dass Darmkrebs jeden treffen kann. Da er sich aber in der Regel sehr langsam aus einem zunächst gutartigen Darmpolypen entwickelt, gibt es gute Chancen, durch Vorsorge den Krebs zu vermeiden.“ Dabei sei die Darmspiegelung (Coloskopie) inzwischen ein Standardverfahren, das ab dem Alter von circa 50 Jahren empfohlen wird. Neben entzündlichen Darmerkrankungen und einer unausgewogenen, fleischlastigen Ernährung gelte das Vorkommen von Darmkrebs in der Familie als einer der zentralen Risikofaktoren. In diesen Fällen sei die Vorsorge bereits in jungen Jahren unerlässlich. Sollte sich bei Vorsorgeuntersuchungen ein Krebsbefund ergeben haben, stehe, so Dr. Mahler, an den Neckar-Odenwald-Kliniken ein erfahrenes Team bereit, das über die notwendigen Therapieschritte entscheide. Der Vortrag fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Medizin“ statt. Der erfahrene Gastroenterologe Mahler ist als Chefarzt für den Standort Buchen zuständig und leitet seit diesem Jahr auch die Endoskopie an beiden Standorten.

Visceralmedizinischer Abend

Buchen | Unter neuem Titel, aber nicht mit weniger spannenden Inhalten starteten die Neckar-Odenwald-Kliniken nach einem Jahr Pause wieder ihre visceralmedizinischen Fortbildungen.

Rund 50 Ärzte, darunter viele Hausärzte, waren der Einladung des neuen Kompetenzteams der Kliniken für Erkrankung des Bauchbereichs, dem langjährigen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Standort Buchen Dr. Rüdiger Mahler und dem neuen Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Thomas Hüttenhain, gefolgt. „Wir verstehen Visceralmedizin als ein interdisziplinäres Fach, in dem es ohne enge Zusammenarbeit zwischen Visceralchirurgen und Gastroenterologen nicht geht“, erklärten die Chefärzte zu Beginn des „Visceralmedizinischen Abends“. Daher setze man auf ein interdisziplinäres Bauchzentrum unter gemeinsamer Führung beider Disziplinen. Nur so könnten Patienten sicher sein, dass Beschwerden rasch abgeklärt und therapiert würden. Als Referent konnten Dr. Mahler und Dr. Hüttenhain den Pathologen PD Dr. Matthias Woenckhaus vom Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim begrüßen.

"Erreichbarkeit immer gewährleistet"

erreichbarkeit immer gewaehrleistetMosbach | Es war eine fernmeldetechnische Herausforderung, die von den Technikern der Neckar-Odenwald-Kliniken und der Fernmeldegruppe des Neckar-Odenwald-Kreises (ELW 2-Gruppe) gestern (11.) gemeistert wurde: Im laufenden Betrieb des Krankenhauses wurde am Standort Mosbach die komplette Telefonanlage ausgetauscht.

Sichergestellt werden musste von den auf Kommunikation spezialisierten Feuerwehrleuten daher nicht nur die Erreichbarkeit des Krankenhauses, sondern auch die interne Abstimmung zwischen den Abteilungen. „Alles lief reibungslos, die Kommunikation und damit die Sicherheit der Patienten war jederzeit gewährleistet“, stellten der Einsatzleiter Helge Krämer und der technische Leiter der Kliniken Dennis Zimmermann am späten Nachmittag erleichtert fest. „Wir haben heute mit 13 Mann wirklich eine tolle Leistung erbracht und einmal mehr gezeigt, dass auf die ELW2-Gruppe Verlass ist“, ergänzte Krämer.

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