Als regionales Traumazentrum anerkannt

Die Versorgung von Schwerverletzten im Neckar-Odenwald-Kreis erhält einen weiteren Qualitätsschub. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Neckar-Odenwald-Kliniken am Standort Mosbach hat sich erfolgreich zum regionalen Traumazentrum weiterentwickelt.
Bestätigt wurde das durch ein aktuelles Audit des Traumanetzwerks Kurpfalz. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg und Mitglied im Traumanetzwerk Kurpfalz unterliegen die Kliniken regelmäßigen Qualitätskontrollen, die ein konstant hohes Versorgungsniveau sicherstellen.
Seit dem letzten Audit konnten sowohl die Fallzahlen in der Versorgung Schwerverletzter als auch die Fallschwere deutlich gesteigert werden, was die gewachsene Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Zentrums unterstreichen. Neue Impulse und zusätzliche Expertise brachten zudem Dr. Thomas Seeböck-Göbel und Dr. Alexander Frohmajer ein, die nun die Chefarztpositionen in den Bereichen Unfallchirurgie und Anästhesie innehaben. Auch in der Fort- und Weiterbildung des ärztlichen und pflegerischen Personals hat sich das Zentrum weiterentwickelt: Aus den bisherigen Schockraumtrainings wurden realistische Simulationstrainings, die das Team optimal auf komplexe Notfallsituationen vorbereiten. Organisatorisch verantwortlich sind hier der Leiter der Notaufnahme, Oberarzt Gunnar Pfingsten, sowie Oberarzt Prof. Dr. Arnold Höppchen. Darüber hinaus wurde die medizinische Dokumentation erneut verbessert. Dieser Aspekt wurde im Audit positiv hervorgehoben, ebenso wie die aktuelle Versorgungsqualität, die als „hervorragend“ eingestuft wurde.
Als zertifiziertes regionales Traumazentrum leisten die Neckar-Odenwald-Kliniken einen entscheidenden Beitrag zur zuverlässigen und umfassenden Versorgung von Schwerverletzten in der gesamten Region. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und der fachübergreifende Austausch waren dabei maßgeblich für die erfolgreiche Weiterentwicklung zu einem regionalen Traumazentrum.