Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie | Neckar-Odenwald-Kliniken
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Ihr Ansprechpartner

Philippe-Maurice Jumel

Chefarzt Dr. med.
Philippe-Maurice Jumel

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Chirurgie, Physikalische Therapie
Standort Mosbach
Tel.: 06261 83-218
Standort Buchen
Tel.: 06281 29-227
E-Mail

Bei Fragen bzw. Terminvergaben wenden Sie sich bitte an mein Chefarztsekretariat (täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)

Frau Beate Schäfer
Vertretung:
Frau Ute Mitterlehner
Tel.: 06281 29-224
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Rainer Merkel

Leitender Oberarzt am Standort Mosbach
Dr. med. Rainer Merkel

Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie
Tel.: 06261 83-181
E-Mail

adler_isolde

Leitende Oberärztin am Standort Buchen
Dr. med. Isolde Adler

Fachärztin für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Tel.: 06261 83-386
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Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Neckar-Odenwald-Kliniken an den Standorten Buchen und Mosbach ist für die Versorgung der Bevölkerung des Kreises bei Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates mit Knochen, Gelenken und Weichteilen sowie deren Folgezuständen verantwortlich.

Das Spektrum reicht hierbei von kleinen Wunden und einfachen, auch konservativ zu versorgenden Knochenbrüchen über schwere Knochen- und Gelenkverletzungen, welche operativ versorgt werden müssen, bis hin zu Schwerstverletzten nach Unfällen – einschließlich aller Arbeits- und Schulunfälle – im Kreis. Hinzu kommen die Versorgungen bei geplanten chirurgischen Eingriffen im Bereich der Knochen und Gelenke.

Die jetzt etablierte hohe Qualität in der orthopädisch-unfallchirurgischen Versorgung im Neckar-Odenwald-Kreis wurde insbesondere durch die bewusste und gezielte Verteilung des Versorgungsspektrums und einiger „Spezialgebiete“ an den Standorten erreicht:

In Buchen wurden als Versorgungsschwerpunkte zugeteilt:

  • der künstliche Gelenkersatz am Hüftgelenk bei Arthrose und Schenkelhalsbrüchen als Oberflächenersatzprothese oder als komplette, zementfreie oder zementierte Hüftprothese,
  • die komplexe Fußchirurgie – beispielsweise bei Hallux valgus, Krallenzehen, Fersensporn, Engpass-Syndrom am Fuß, Arthrosen der Sprung- und Fußgelenke, Fußfehlstellungen, Sehnenversagen,
  • die Kniegelenkchirurgie – etwa als Gelenkspiegelung bei sämtlichen Veränderungen des Knie- und Sprunggelenkes wie Meniskusriss, Meniskusverschleiß, Knorpelschäden, Schleimhautfalten,
  • die Handchirurgie – unter anderem bei Verletzungen und Veränderungen an der Hand bei Mittelhand- und Fingerbrüchen, Arthrosen der Handwurzel, Engesyndrom des Handmittennervs (CTS), springendem Finger, Dupuytren’scher Kontraktur,
  • die unfallchirurgische Versorgung bei gelenknahen Brüchen (Schultergelenk, Handgelenk, Hüftgelenk, Sprunggelenk) sowie
  • die unfallchirurgische Versorgung bei kindlichen Brüchen und
  • die Versorgung bei Schul- und Arbeitsunfällen.

In Mosbach wurden als Versorgungsschwerpunkt zugeteilt:

  • der navigationsgestützte künstliche Gelenkersatz am Kniegelenk bei Arthrose, als Voll- (bikondylär) oder Halbprothese (unikondylär),
  • der künstliche Gelenkersatz am Hüftgelenk bei Arthrose und Schenkelhalsbruch, als zementfreie oder zementierte Version,
  • der künstliche Gelenkersatz am Schultergelenk bei Arthrose, Brüchen und chronischen Sehnenabrissen,
  • die gesamte Schulterchirurgie – unter anderem als Gelenkspiegelung oder offen – bei Schulterenge, Schultereckgelenksarthrose, Verkalkungen, Schleimbeutelentzündungen, Schultersteife, Sehnenabrissen, Schulterverrenkungen, Oberarmkopfbrüchen,
  • die gesamte Kniegelenkchirurgie – als Gelenkspiegelung oder offen –, etwa Kreuzbandersatz durch körpereigene Sehnen, Meniskusnaht bei frischen Meniskusrissen, Knorpelersatzoperationen, Glättung bei Meniskus- oder Knorpelverschleiß, Stabilisierungen bei Kniescheibenausrenkung, Entfernung von freien Gelenkkörpern und Schleimhautfalten, Achskorrekturen bei X- und O-Beinen,
  • die unfallchirurgische Versorgung bei kindlichen Brüchen sowie insbesondere
  • die umfassende unfallchirurgische Versorgung bei sämtlichen, geschlossenen und offenen Brüchen, inklusive Beckenbrüche, Wirbelkörperbrüche und Schädel-Hirn-Verletzungen, auch aller Arbeits- und Schulunfälle.

Hierbei stehen modernste Implantate in Titanlegierungen, navigationsgestützte Versorgungen, dreidimensionale Röntgenbildwandler für den Operationssaal und drei neue hochauflösende Arthroskopieeinheiten mit jeweils zwei Bildschirmen (für Operateur und Patient) zur Verfügung. Gemeinsam mit der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie können wir somit eine umfassende und hochwertige Behandlung bei Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Muskel-Skelett-Systems im Neckar-Odenwald-Kreis sicherstellen.

Physikalische Therapie

Der Erfolg einer operativen Therapie hängt nicht nur von der Operation selbst, sondern auch von einer guten und konsequenten krankengymnastischen Weiterbehandlung ab: So wird direkt nach der Operation mit der Krankengymnastik begonnen. Je nach Krankheitsbild oder Verletzungsmuster erfolgen Bewegungsübungen, Muskelkräftigungen, Mobilisationen, Gehschulungen und Anwendungen in unseren Bewegungsbädern. Nach der Entlassung werden die Patienten einer ambulanten Therapie oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung zugeführt, um das Behandlungsergebnis weiter zu verbessern.

Kooperationen

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeitet für eine optimale Patientenversorgung mit allen anderen Kliniken des Hauses und mit niedergelassenen Kollegen der Fachbereiche Augenheilkunde, Urologie, HNO sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sehr eng zusammen.

Durch unsere Teilnahme am Traumanetzwerk®-Kurpfalz, gemeinsam mit den Kliniken in Heidelberg und Sinsheim, ist eine übergreifende und ganzheitliche Versorgung aller Verletzten auf hohem Niveau für den Neckar-Odenwald-Kreis gewährleistet.

Große Gemeinsamkeiten der Unfallchirurgie und Orthopädie führten in den letzten Jahren zudem zu einer sehr erfolgreichen und engen Kooperation mit der Vulpiusklink in Bad Rappenau, der ATOS-Praxisklinik in Heidelberg sowie der Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsklinik Heidelberg zur gemeinsamen Ausbildung der Assistenzärzte zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und zur Ausbildung für die Zusatzbezeichnung „spezielle Unfallchirurgie“.