Interdisziplinäres Bauchzentrum

Weitere Informationen zum Thema

erhalten Sie vom Ärzteteam des Interdisziplinären Bauchzentrums.

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Chefarzt

Dr. med. Rüdiger Mahler
Facharzt Innere Medizin
Gastroenterologie, Notfallmedizin,
Palliativmedizin, Suchtmedizin

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Chefarzt

Dr. med Harald Kirr
Facharzt für Chirurgie und Visceralchirurgie


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Oberarzt

Hans-Peter Hillmeier
Facharzt für Chirurgie

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Funktionsoberarzt

Dr. med. Matthias Krautheim
Facharzt Innere Medizin

Die Zusammenarbeit zwischen den internistisch-gastroenterologischen und chirurgisch-visceral-chirurgischen Spezialisten für Magen-Darm-Erkrankungen innerhalb des Bauchzentrums ermöglicht es, die Ursachen von Bauchbeschwerden rascher abzuklären und die Patienten zügig der richtigen Behandlung zuzuführen.

Patienten mit Krankheiten der Bauchorgane werden im Bauchzentrum aufgenommen, wo sie von den Ärzten der Allgemein- und Visceralchirurgie und der Inneren Medizin/Gastroenterologie gemeinsam untersucht und behandelt werden.

Unsere Patienten bleiben vom ersten Tag an auf der gleichen Station und die verantwortlichen Ärzte sowie die Pflege begleiten sie von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Dieses Vorgehen stellt sicher, dass bei Patienten mit akuten schweren Bauchschmerzen unbekannter Ursache rasch die richtige Diagnose gestellt und die entsprechende Behandlung - entweder chirurgisch oder internistisch - erfolgt.

Gemeinsame Fallkonferenzen, Visiten und Sprechstunden sorgen für abgestimmte Abläufe bei Untersuchungen, Therapieentscheidungen und Nachsorge.

Ein großer Teil der hier behandelten Erkrankungen betreffen auch bösartige Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes (z. B. Dickdarmkrebs). Hierbei wird in einer gemeinsamen Tumorkonferenz das Behandlungsregime (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, palliative Therapie etc.) festgelegt.

Welche Erkrankungen werden im 
Bauchzentrum schwerpunktmäßig behandelt?

  • Erkrankungen der Speiseröhre (z. B. Sodbrennen, Achala-sie, Divertikel und Tumoren)
  • des Magens (z. B. Geschwüre, gut- und bösartige Tumoren, entzündliche Erkrankungen)
  • von Dünn- und Dickdarm (gut- und bösartige Tumoren, entzündliche Erkrankungen, drohender Darmverschluss)
  • der Bauchspeicheldrüse (gut- und bösartige Tumoren, Entzündungen)
  • Komplexe Gallensteinleiden
  • Unklare Lebererkrankungen
  • Magen-Darm-Blutungen

Was bringt das alles dem Patienten?

  • Der zeitliche Ablauf von Diagnose und Therapie wird optimiert
  • Doppeluntersuchungen werden vermieden Verlegungen werden überflüssig
  • Der stationäre Aufenthalt wird verkürzt
  • Das bestmögliche Behandlungsergebnis wird erreicht

Wie kann man Darmkrebs vermeiden?

Dickdarmpolypen, das sind die gutartigen Vorstufen des Dickdarmkrebses, wachsen oft jahrelang im Darm, ohne Beschwerden zu verursachen. Durch eine Darmspiegelung können diese Polypen erkannt und entfernt werden. Das geschieht während der Darmspiegelung mit einer elektrischen Schlinge.

Die Vorstellung, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen, ist immer noch vielen Menschen unangenehm. Doch heute kann die Untersuchung schmerzfrei durchgeführt werden und muss nicht unangenehm sein.

Die Voraussetzungen dafür sind:

  • Modernste Technik
  • Kompetente Aufklärung und Vorbereitung des Patienten
  • Medikamentöse Unterstützung

Beugen Sie also vor und lassen Sie eine Darmspiegelung durchführen, wenn Sie älter als 55 Jahre sind.